Genesis 1 - Vortrag "Révision de Vie" - Leben neu sehen lernen

  • Ort: Kleiner Michel (St. Ansgar), Hamburg
  • Datum: 6. März 2014
  • Bibelstelle: Gen - 01,01-02,03

Révision de Vie Leben neu sehen lernen, Donnerstag, 6. März 2014
Geistliche Vorträge über den liebenden Blick Gottes auf den Menschen,
entlang der sieben Lesungen der Osternacht aus dem Alten Testament.

Genesis 1, 1 - 2, 4a - Schöpfung
Vortrag von Pater Martin Löwenstein SJ

18.00 Uhr

Impuls zu 30 Minuten Stille:
In der Stille strömen alle Gedanken auf mich ein. Manchmal gelingt in der Stille aber auch Klarheit. Nehmen Sie sich die halbe Stunde Stille um zu sehen, wo bei Ihnen ein Bereich ist, den Sie gerne etwas "aufräumen" würden: den Schreibtisch im Büro oder die Beziehung zu einem bestimmten Menschen - oder was auch immer bei Ihnen derzeit am meisten den Wunsch nach mehr Klarheit weckt.

19.00 Uhr

Lesung: Genesis 1, 1 - 2, 4a

*** Musikalisches Zwischenstück ***

1. "Die Erde war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut"

"Die Erde war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut"

"Die Erde war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut" oder in der Übersetzung von Martin Buber, die die Wucht des hebräischen Originals spüren lässt: "Die Erde war Irrsal und Wirrsal. Finsternis über Urwirbels Antlitz."
Lassen wir die Wucht dieser Worte ein wenig in uns wirken: "Irrsal, Wirrsal, Finsternis".

*** Musikalisches Zwischenstück ***

2. Révision de Vie - Leben neu sehen lernen

3. Die Dinge ordnen

*** Musikalisches Zwischenstück ***

4. Révision de Vie - mein Leben neu sehen

Unter dem Einfluss unseres Glaubens kann das Weltall, ohne äußerlich seine Züge zu ändern, geschmeidig werden, sich beseelen, sich über-beseelen . . . Glauben wir? Dann beginnt alles um uns herum zu leuchten und nimmt Gestalt an: Der Zufall ordnet sich ein, der Erfolg erhält eine unzerstörbare Fülle, der Schmerz wird zur Heimsuchung und zur Liebkosung Gottes. Zögern wir! Dann bleibt der Fels ohne Wasser, der Himmel schwarz, das Meer heimtückisch und stürmisch, und wir könnten angesichts unseres verpfuschten Lebens die Stimme des Meisters hören: Oh, ihr Kleingläubigen, warum habt ihr denn gezweifelt? (in: Der Göttliche Bereich 1962, S. 163f)

*** Musikalischer Abschluss ***