Einleitung zum Gottesdienst, 22. Sonntag im Lesejahr B 2000

Reinheit ist der Ausdruck der Hl. Schrift für den Zustand eines Menschen, der im Heiligtum vor Gott treten kann. Rein zu sein ist daher auch eine große Sehnsucht: Dass mein Leben so sei, wie es der Nähe zum Göttlichen entspricht. Das aber kann nie nur eine äußerliche Reinheit hier, vor dem Altar und im Kirchenraum, betreffen. Dass kann kein Lippenbekenntnis allein und kein äußeres Zeichen. Solche Reinheit, die uns die Nähe zum Göttlichen ermöglicht, muss das Herz meines Lebens erfassen.

Beginnen wir daher unseren Gottesdienst, indem wir uns gemeinsam bekennen zu den Elementen der Gottesferne in unserem eigenen Leben - vertrauend darauf, dass der Herr selbst die Herzen derer reinigt und verwandelt, die sich dem lebendigen Gott öffnen.

Ich bekenne Gott dem Allmächtigen...