Lesung zu Pfingstmontag Lesejahr C

1. Lesung: Apg 19, 1b-6a
2. Lesung: Röm 8, 14-17
Evangelium: Joh 3, 16-21
1. Lesung: Apostelgeschichte 19, 1b-6a: Geistempfang für die Johannesjünger: Paulus kam nach Ephesus hinab. Er traf einige Jünger und fragte sie: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie antworteten ihm: Wir haben noch nicht einmal gehört, dass es einen Heiligen Geist gibt. Da fragte er: Mit welcher Taufe seid ihr denn getauft worden? Sie antworteten: Mit der Taufe des Johannes. Paulus sagte: Johannes hat mit der Taufe der Umkehr getauft und das Volk gelehrt, sie sollten an den glauben, der nach ihm komme: an Jesus. Als sie das hörten, ließen sie sich auf den Namen Jesu, des Herrn, taufen. Paulus legte ihnen die Hände auf, und der Heilige Geist kam auf sie herab.
Zwischengesang: Psalm 145, 2-5.8-11.15-16 (KV 1b): Deinen Namen will ich meinen Brüdern verkünden.
Ich will dich preisen Tag für Tag und deinen Namen loben immer und ewig. * Groß ist der Herr und hoch zu loben, seine Größe ist unerforschlich. * Ein Geschlecht verkünde dem andern den Ruhm deiner Werke und erzähle von deinen gewaltigen Taten. * Sie sollen vom herrlichen Glanz deiner Hoheit reden; ich will deine Wunder besingen. * Der Herr ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Gnade. * Der Herr ist gütig zu allen, sein Erbarmen waltet über all seinen Werken. * Danken sollen dir, Herr, all deine Werke und deine Frommen dich preisen. * Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden, sollen sprechen von deiner Macht. * Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit. * Du öffnest deine Hand und sättigst alles, was lebt, nach deinem Gefallen.
2. Lesung: Brief des Apostels Paulus an die Römer 8,14-17: Die Freiheit der Kinder Gottes: Alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater! So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.
Evangelium: Johannes 3, 16-21: Das Licht richtet die Welt: Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.
 


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