Lesungen zur Beerdigung C. F. Löwenstein 30.4.2010

1. Lesung: Phil 3,7-14
Evangelium: Joh 2,1-12
Lesung: Sehnsucht nach voller Gemeinschaft mit Christus: Brief des Apostel Paulus an die Kirche in Philippi 3,7-14: Was mir früher ein Gewinn war, das habe ich um Christi Willen als zweitrangig erkannt.  Ja noch mehr: ich sehe alles als zweitrangig an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Spreu, um Christus zu gewinnen und in ihm zu sein. Nicht die Gerechtigkeit suche ich, die aus dem Gesetz hervorgeht, sondern jene, die durch den Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die Gott aufgrund seines Vertrauens in mich schenkt.  Christus will ich erkennen, seine Auferstehungsmacht und das, was er mir aus seinem Leiden zuteilt; sein Tod soll mich prägen. So hoffe ich, auch immer wieder zur Auferstehung vom Tod zu gelangen. Nicht dass ich es schon erreicht hätte oder dass ich schon vollendet wäre. Aber ich bemühe mich, es zu ergreifen, weil auch ich von Christus Jesus ergriffen worden bin.
Schwestern und Brüder, ich bilde mir nicht ein, dass ich es schon voll ergriffen hätte. Eines aber tue ich: Ich stelle zurück, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist.  Das Ziel vor Augen bemühe ich mich um den Siegespreis: der Berufung vom Himmel, die Gott uns in Christus Jesus immer wieder schenkt.
(Übersetzung nach Anregungen der griechischen Kirchenväter)
Evangelium: Die Hochzeit in Kana als Zeichen: Johannes 2,1-12: Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt, und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt, und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm. Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.

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