Predigt zum 20. Sonntag im Lesejahr A 1993 (Matthäus)

  • Ort: St. Gregorius, Aachen
  • Datum: 15. August 1993
  • Bibelstelle: Mt - 15,21-28
  1. Nacherzählung des Evangeliums. Herausarbeiten, dass es ein befremdliches Evangelium.
    Zielsatz der Nacherzählung: Es ist nicht selbstverständlich, dass Gott für alle da ist.
  2. Dagegen steht unsere eigene Erfahrung, dass wir doch selbstverständlich so vieles haben. Wir meinen doch, dass wir auf vieles einen Anspruch haben: das ist da, das soll uns auch zur Verfügung stehen.
    Möglicher Vergleich: Wäre ein Besuch im Kaufhaus am langen Samstag nicht eine gute Gelegenheit für die Eltern, ihre Kinder loszuwerden. Welchen »Anspruch« habe ich auf die Hand meiner Mutter.
    Zielsatz: "Gnade" heißt, das wir etwas haben/bekommen, weil jemand uns liebt.
  3. Am Evangelium wird deutlich: Es ist überhaupt nicht selbstverständlich, dass wir so viel Liebe erfahren.
    Gottes Liebe und das Evangelium ist eine Einladung zum Glauben und Vertrauen.
    Amen.