Predigt zum 2. Sonntag der Osterzeit Lesejahr A 2005 (zum Tod von Papst Johannes Paul II)

  • Ort: Universitätsgottesdienst St. Ignatius, Frankfurt/Main
  • Datum: 3. April 2005

Was seit Freitag in Rom, Krakau und rund um den Globus geschieht, ist kein Personenkult. In seinem Sterben macht Johannes Paul II. als Papst das, was er so unzählige Male auch auf seinen Reisen und in Rom getan hat: Er führt Menschen zum Gebet zusammen. "Stärke deine Brüder" ist der Auftrag des Herrn an Petrus. Gerade in dem er uns teilhaben lässt an seiner Krankheit und seinem Sterben hat mich der Hl. Vater in meinem Glauben gestärkt. Gott nehme ihn auf in seiner Gnade.

1. Der Papst

2. Christen

3. Heute

 


Anmerkung

(1) Ich gehe davon aus, dass die Apostelgeschichte vor dem Martyrium des Hl. Paulus (ca 67 n.Chr.) geschrieben wurde! Es wäre m.E. unverständlich, warum Lukas dieses nicht berichtet, wenn er nach Pauli Tod dessen Geschichte verfasst hätte. Die dazu vorgebrachten Begründungen haben mich nicht überzeugt. Eine spätere Datierung hängt doch letztlich allein an dem dünnen Faden, ob man die Ankündigung der Zerstörung Jerusalems im Lukasevangelium zwingend als nach der Zerstörung verfasst ansieht - und dies allein deswegen, weil dort Belagerungstechniken geschilderten werden, die 70 n.Chr. tatsächlich zum Einsatz kamen. Diese Techniken waren aber in der Antike durchaus üblich.