Predigt zum 30. Sonntag im Lesejahr A 2005 (Matthäus)

  • Ort: Universitätsgottesdienst, St. Ignatius Frankfurt
  • Datum: 23. Oktober 2005
  • Bibelstelle: Mt - 22,34-40

1. Wie kann man Gott lieben?

2. Das Doppelgebot

3. Das Doppelgebot gedoppelt

Eine Nachbemerkung

 


Anmerkungen:

(1)
KV: Höre Israel! Der Herr ist ein einziger Gott und du sollst den Herrn, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit allen deinen Kräften und deinen Nächsten so, wie dich selbst.
1. Diese Worte, die ich dir gebiete, sollst du dir zu Herzen nehmen. Diese Worte, die ich dir gebiete, sollst du deine Kinder lehren.
2. Wenn du im Haus sitzt / oder auf dem Weg gehst, / sollst du da von reden. /Wenn du dich hinlegst / oder wenn du aufstehst, / sollst du da von reden.
3. Bind sie zum Zeichen / an deine Hände, / dass sie dir vor Augen stehen. / Schreib sie an deine Pfosten des Hauses, / dass sie dir vor Augen stehen.
4. Du sollst den Nächsten / lieben wie dich selbst. / Nie sollst du den Bruder hassen. / Du sollst den Nächsten / lieben wie dich selbst. / Übe nie am Nächsten Rache.
5. Dir sei der Fremde / wie ein eigner Bruder. / nie sollst du ihn unterdrücken. / Dir sei der Fremde / wie ein eigner Bruder. / denn du warst selbst einst ein Fremder.
T: 1-3 Helga Poppe nach Dtn (5 Mose) 6,4-9, 4-5 Frankfurt 2005 nach Lev (3 Mose) 19,17-18.33-34 M: Helga Poppe

(2)
aus dem Leitbild der Kath. Hochschulpastoral Frankfurt am Main:

Die Förderung der Gerechtigkeit und einer Praxis der Liebe, / geleitet durch den eigenen christlichen Glauben / zur Umwandlung der menschlichen Kulturen, / und immer im Dialog mit anderen Traditionen.
Der Dienst am Glauben, / der die Gerechtigkeit fördert, / eintritt in die Kulturen und sie verwandelt, / und dabei offen ist für andere Erfahrungen.
Das Mitwirken an der Gestaltung unserer Kultur / indem wir den eigenen Glauben leben, / mit anderen Traditionen und Lebensentwürfen in Dialog treten, / uns einsetzen für Gerechtigkeit.
Der Dialog mit den Menschen, die uns begegnen, / dabei Zeugnis zu geben vom Glauben der uns trägt, / aufmerksam für die Kulturen der Menschen, / in steter Sorge um Gerechtigkeit für alle.