Predigt zum 5. Sonntag der Osterzeit Lesejahr B 2009 (Apostelgeschichte)

  • Ort: Kleiner Michel (St. Ansgar), Hamburg
  • Datum: 6. Mai 2012

1. Religion ist eine Quelle von Gewalt

2. Das Heiligste verteidigen

3. Der feine Unterschied

Ein Nachtrag: Das Evangelium kommt mit Absolutheitsanspruch daher. Nur dieser Gott, der in seiner Allmacht ohnmächtig ist in seiner Liebe, ist der Weg zum Frieden. Dabei bin ich mir bewusst, dass andere Religionen mit derselben Überzeugung von ihrem Gott sprechen. Aber das hindert mich nicht daran, das zu sagen, was mir richtig erscheint. Es ist nicht an mir, für einen Muslim zu entscheiden, wie seine Religion ihn zum Frieden führt. Ich bin nur überzeugt, dass jede Religionsgemeinschaft für sich und aus dem eigenen Glauben diesen Weg suchen kann und muss, und nur so aus der Fülle des eigenen Glaubens Frieden möglich ist. Das ist der Grund, warum die Lösung der Relativierung aller Religion nicht funktinieren kann, sondern ihrerseits nur religionsäquivalentes Bekenntnis ist und sich nicht des Staates bedienen darf, um diese Auffassung in "Ethik"-Unterricht zwangszuverordnen.