Lesung zum 3. Sonntag im Lesejahr A

1. Lesung Jes 08,23b-9,3
2. Lesung 1 Kor 01,10-15.17
Evangelium Mt 04,12-17 (Kurzfassung)
1. Lesung: Die Verheißung der Geburt des göttlichen Kindes: Buch des Propheten Jesaja 8,23b-9,3: Einst hat er das Land Sebulon und das Land Naftali verachtet, aber später bringt er die Straße am Meer wieder zu Ehren, das Land jenseits des Jordan, das Gebiet der Heiden. Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf. Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird. Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers. 
2. Lesung: Mahnung zur Einheit: 1. Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth 1,10-17: Ich ermahne euch aber, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig, und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Denkungsart (griechisch: gnoen auch im Sinne von Vorsatz, Entschluss, Wille; häufigste deutsche Übersetzung jedoch im Anschluss an Luther: Meinung). Es wurde mir nämlich, meine Brüder, von den Leuten der Chloë berichtet, dass es Zank und Streit unter euch gibt. Ich meine damit, dass jeder von euch etwas anderes sagt: Ich halte zu Paulus - ich zu Apollos - ich zu Kephas - ich zu Christus. Ist denn Christus zerteilt? Wurde etwa Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft worden? (...) Denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird.
Zwischengesang: Psalm 27, 1.4.13-14 (Kehvers 1a): Der Herr ist mein Licht und mein Heil.
Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? * Der Herr ist die Kraft meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen? * Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich: Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens, * die Freundlichkeit des Herrn zu schauen und nachzusinnen in seinem Tempel. * Ich bin gewiss, zu schauen die Güte des Herrn im Land der Lebenden. * Hoffe auf den Herrn, und sei stark! * Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!
Evangelium: Erstes Auftreten in Galiläa: Matthäus 4,12-23: Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück. Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen. Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.


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