Predigt zum 19. Sonntag im Lesejahr A 2011 (Römerbrief)

  • Ort: Kleiner Michel (St. Ansgar), Hamburg
  • Datum: 07. August 2011

1. Liebe zur Familie

2. Dekalog der Geschenke an Israel

  1. "Sie sind Israeliten", im Glauben an Gott hat dieses Volker überhaupt erst zusammengefunden.
  2. "Damit haben sie die Sohnschaft", das Volk Israel bezeichnet Paulus als "Sohn Gottes", von Gott angenommenes, geliebtes Kind.
  3. Der Verweis auf "die Herrlichkeit," erinnert an den Weg, den Gott mit seinem Volk durch die Wüste gegangen ist: Dort ist in der Wolken- und Feuersäule Gottes Herrlichkeit mit ihnen gegangen.
  4. Immer wieder hat Gott seinen Bund mit Israel erneuert, "die Bundesordnungen" reichen von Abraham über den Sinai und David voraus auf den "neuen Bund", den der Prophet Ezechiel verheißt.
  5. "Ihnen ist das Gesetz gegeben". Das kleine Sätzchen erinnert daran, dass dieses Volk durch den Glauben Regeln für das Zusammenleben geschenkt bekommen hat, die bis heute Menschen auf der Suche nach Gerechtigkeit inspirieren.
  6. Das sechste Geschenk ist "der Gottesdienst", auch er ist für Paulus etwas Großartiges angesichts des heidnischen Götzendienstes, der nur um sich selbst kreist und der Verherrlichung angemaßter Macht dient.
  7. In seiner Geschichte tut sich für Israel die Zukunft auf. Paulus erinnert an "die Verheißungen", die in das neue Land führen, ja, die Vollendung der Welt erhoffen lassen.
  8. All dies war Verheißung an "die Väter", die hier gleichsam in der Gegenwart auftreten, die großen Vorfahren, die für die Erfahrung der Treue Gottes stehen.
  9. Das Größte vielleicht, was Paulus über sein Volk der Juden sagt, ist: "dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus", der Messias und Gesalbte.
  10. Und schließlich nennt er noch einmal den Gott Israels, "der über allem als Gott steht". Sein Name ist die Verheißung: Ich bin bei euch!

    3. Das Geschenk der Taufe