Predigt zum 6. Sonntag der Osterzeit Lesejahr A 2005 (Apostelgeschichte)

  • Ort: Kleiner Michel (St. Ansgar), Hamburg
  • Datum: 15. Mai 2011

1. Warum sich firmen lassen?

2. Urgemeinde, erst nur in Jerusalem

3. Apostolische Kirche

Nachbemerkung: Die Geschichte der Entwicklung hin zum Sakrament der Firmung ist keineswegs gradlinig verlaufen. Es würde den Rahmen einer Predigt bei weitem überschreiten, sie nachzuvollziehen. Insbesondere müsste man ausführlich darüber sprechen, dass die Taufe von Kleinkindern und die spätere Firmung keineswegs unproblematisch ist und nur aus den Bedingungen einer Volkskirche zum Regelfall werden konnte. Im westlichen (lateinischen) Teil der katholischen Kirche ist es heute noch so. Im östlichen Teil der katholischen Kirche und ebenso in den orthodoxen Kirchen wird auch bei Kleinkindern Taufe und Firmung in einem gespendet. Bei den Erwachsenentaufen in der KHG haben wir es in den letzten Jahren so gehalten, dass die Taufe unmittelbar vor der Firmung zusammen mit anderen Erwachsenen gespendet wird, um diesem "apostolischen" Aspekt der Firmung Ausdruck zu verleihen. - Auch in den Kirchen der Reformation ist die Entwicklung keineswegs so, dass die Firmung einfach nur abgeschafft wurde. Vielmehr gibt es hier große Unterschiede in Theologie und Praxis und ist die Diskussion teilweise voll im Gange.