Das grundlegende Gebot: Brief desApostels
Paulus an die Römer 13,8-10 [13,8-14]
Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander
immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn die Gebote:
Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst
nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind
in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben
wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also
ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.
[Bedenkt die gegenwärtige Zeit: Die Stunde ist gekommen, aufzustehen
vom Schlaf. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, da
wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe.
Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen
des Lichts. Lasst uns ehrenhaft leben wie am Tag, ohne maßloses
Essen und Trinken, ohne Unzucht und Ausschweifung, ohne Streit und Eifersucht.
Legt (als neues Gewand) den Herrn Jesus Christus an, und sorgt nicht so
für euren Leib, dass die Begierden erwachen.]
Das Gleichnis vom Senfkorn:
Markus 4,30-32
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Womit sollen wir das Reich
Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es
gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern,
die man in die Erde sät. Ist es aber gesät, dann geht es auf
und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große
Zweige, so dass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.
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