Predigt zur Trauung (Matthäus 25) IHS - Jesuiten
4. Oktober 2008, St. Leonhard Frankfurt
Lesungen: Phil 2,01-11
Evangelium: Mt 25,14-30
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Lesung: Aufruf zur Eintracht und Das Beispiel Christi: Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi 2,01-11: Wenn es also Ermahnung in Christus gibt, Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, herzliche Zuneigung und Erbarmen, dann macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig, dass ihr nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei tut. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen.
Evangelium: Das Gleichnis vom anvertrauten Geld: Matthäus 25,14-30: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Sofort begann der Diener, der fünf Talente erhalten hatte, mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fünf dazu. Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei dazu. Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn.
Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! Zuletzt kam auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier hast du es wieder. Sein Herr antwortete ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast doch gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. Hättest du mein Geld wenigstens auf die Bank gebracht, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten. Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.

1. Optionen

2. Ehe

3. Demut


Fürbitten


P: In dieser Feier des Bundes, den Gott mit seinem Volk geschlossen hat, wenden wir uns voll Vertrauen an unseren himmlischen Vater:

V1 : Lass die Liebe, die du Barbara und Philippe geschenkt hast, weiter wachsen und segne den Ehebund, den sie heute vor Dir geschlossen haben.
Gott, Du unser Vater! Alle : Wir bitten Dich erhöre uns!

V2 : Segne und beschütze die Familien von Barbara und Philippe, schenke ihnen Deinen heiligen Geist der Liebe. Stärke ihre Familienbande und das Verständnis für einander
Gott, Du unser Vater! Alle: Wir bitten Dich erhöre uns!

V3 : Schenke Du uns die Gnade, dass wir Freundschaften schließen und in Familien leben können, in denen wir Dir begegnen dürfen Lass Barbara und Philippe Freunde an ihrer Seite haben, auf die sie sich verlassen können
Gott, Du unser Vater! Alle : Wir bitten Dich erhöre uns!

V1: Gedenke aller, die krank und einsam sind und denen Du mit Deiner barmherzigen Liebe immer nahe bist. Hilf ihnen ihr Leiden und ihre Einsamkeit zu überwinden.
Gott, Du unser Vater! Alle : Wir bitten Dich erhöre uns!

V2 : Sende Deinen heiligen Geist des Friedens, der Liebe und Vergebung allen Menschen, vor allem jenen, die in führender Position den Frieden auf Erden zu verantworten haben
Gott, Du unser Vater! Alle : Wir bitten Dich erhöre uns!

V3: Gedenke unserer Verstorbenen, besonders der verstorbenen Angehörigen der Familien von Barbara und Philippe, und schenke ihnen das ewige Leben bei Dir in Deiner göttlichen Herrlichkeit.
Gott, Du unser Vater! Alle : Wir bitten Dich erhöre uns!

P: Du bist es, der uns geschaffen hat. Du hast uns gerufen. Du führst uns zusammen. Dir sei Lob in Ewigkeit.

alternative Predigt

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