Kolleg Sankt Georgen, Frankfurt/Main, 22. März 1998 (Sonntag Laetare) IHS - Jesuiten
1. Lesung Jos 5, 9a.10-12
2. Lesung 2 Kor 5,17-21
Evangelium Lk 15, 1-3.11-32
Atom Egoyan: "The Sweet Hereafter"/"Das süße Jenseits" (1997)

-------->> Info zum Film

(Die Sage vom Rattenfänger von Hameln)

Link

1. Der eine geht, der andre bleibt

2. Das süße Jenseits

3. Mögliche Heimat


Fürbitten

P: Deine Güte und Deine Liebe, Herr und Gott, sind grenzenlos. Und doch bist Du da, wo wir leben, zugegen. Daher rufen wir vertrauensvoll zu Dir.

V: Lass Deine Kirche nie vergessen, dass du sie berufen hast in der Welt deine Liebe zu bezeugen, und gib uns die Kraft zu diesem Zeugnis.

V: Gib den Menschen, die sich auf der Suche nach neuen Wegen verlaufen und verfahren haben die Zuversicht, dass mit Dir immer ein neuer Anfang möglich ist.

V: Öffne das Herz derer, die in der Enge ihres Hauses verbittert sind und zeige ihnen deine Gegenwart in allen Dingen.

P: Dir, guter Vater, gebührt unser Dank und unser Lobgesang. Durch Christus unsern Herrn.

Veröffentlicht nur im Internet vorbehaltlich einer Überarbeitung
Anregungen und Kritik bitte an Martin.Loewenstein@Jesuiten.org

Anmerkung

1. Es kann als sicher gelten, dass hinter der Legende vom Rattenfänger ein historischer Kern steckt. Vermutlich wird in der Erzählung die Anwerbung von Siedlern für Osteuropa im Spätmittelalter reflektiert. Ob es sich um die Ansiedlungen im heutigen Rumänien handelt ist allerdings umstritten.
Das Detail des einen Kindes, das zurückbleibt, habe ich in der deutschen Fassung der Legende nicht gefunden. Im Film wird mehrfach das Gedicht von Robert Browning "The Pied Piper of Hamelin" zitiert.