Predigt zur Beerdigung (Matthäus 18, 1-5) IHS - Jesuiten
Im liebenden Blick auf Gott sind wir denen nahe, die wir lieben.
Lesung 1 Joh 2,24-3,2
Evangelium: Mt 18, 1-5
Lesung - Predigt - Einleitung - Fürbitten - alternative Predigt
Predigttext: Der Rangstreit der Jünger: Mt 18,1-5: In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.
Zum Hintergrund: Die Verstorbene hinterlässt einen erheblich älteren Ehemann, als sie an Krebs stirbt. Im Trauergespräch hat der Witwer lange Photos ihrer letzten gemeinsamen Reise gezeigt. Die Strophe aus "Hoch auf dem gelben Wagen" zu Beginn des Gottesdienstes war ein Wunsch des Witwers.

1. Das Auge

2. Gott sehen

3. In Gott sehen


Einleitung

Sitzt einmal ein Gerippe
Hoch auf dem Kutschbock vorn,
Schwingt statt der Peitsch die Hippe
Das Stundenglas statt des Horns
Sag' ich "Ade, ihr Lieben,
die ihr nicht mitfahren sollt.
Ich wär' ja so gern noch geblieben,
aber der Wagen der rollt."

Jeder Meter, den der Wagen rollt, rollt er im Hinblick auf sein Ziel.
Jede Welle, die das Schiff kreuzt, hält es Kurs auf den Hafen.
So kommt am Ziel, im Hafen das ganze Leben zu seiner Erfüllung.
Wir dürfen sicher sein, dass nichts in diesem Leben vergebens war.

Gott ist das Ziel.
Das ist der Grund, warum wir Christen angesichts des Todes Eucharistie feiern.
Eucharistie ist Danksagung.

Treten wir mit unserem Leben unserer Trauer unserer Schwäche aber auch unserer Hoffnung vor den Herrn und rufen:

Kyrie eleison,
Christe eleison,
Kyrie eleison

Veröffentlicht nur im Internet vorbehaltlich einer Überarbeitung
Anregungen und Kritik bitte an
Martin.Loewenstein@Jesuiten.org