Predigt zum ökumenischen Gottesdienst, Erlöserkirche
Bad Godesberg, 17.1.1991
(am Tag nach dem Angriff der USA auf den Irak - erster Golfkrieg) |  |
| Lesung: Röm 15,5-13
Evangelium: Lk 1,46-55 |
| Aufruf zur Einmütigkeit
in der Gemeinde: Brief des Apostels Paulus an die Kirche in Rom 15,5-13:
Der Gott der Geduld und des Trostes schenke euch die Einmütigkeit,
die Christus Jesus entspricht, damit ihr Gott, den Vater unseres Herrn Jesus
Christus, einträchtig und mit einem Munde preist. Darum nehmt einander
an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes. Denn, das sage
ich, Christus ist um der Wahrhaftigkeit Gottes willen Diener der Beschnittenen
geworden, damit die Verheißungen an die Väter bestätigt
werden. Die Heiden aber rühmen Gott um seines Erbarmens willen; es
steht ja in der Schrift: Darum will ich dich bekennen unter den Heiden und
deinem Namen lobsingen. An anderer Stelle heißt es: Ihr Heiden, freut
euch mit seinem Volk! Und es heißt auch: Lobt den Herrn, alle Heiden,
preisen sollen ihn alle Völker. Und Jesaja sagt: Kommen wird der Spross
aus der Wurzel Isais; er wird sich erheben, um über die Heiden zu herrschen.
Auf ihn werden die Heiden hoffen. Der Gott der Hoffnung aber erfülle
euch mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, damit ihr reich
werdet an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes. |
| Evangelium: Der Besuch Marias bei Elisabet: Lukas
1,46-55: Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe
des Herrn, Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe,
von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige
hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich
von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt
mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut
sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen
leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein
Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen
Nachkommen auf ewig. |
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