| Wer ist Jesus Christus? | |
| Jesus hat
als Kind des Volkes Israel gelebt a) Historisch gibt es keinen Grund daran zu zweifeln, dass am Beginn des ersten Jahrhunderts ein Mann mit Namen Jesus aus Nazareth gelebt hat, der als Prediger und Wundertäter in Israel gewirkt hat und aufgrund seiner Predigt am Kreuz hingerichtet wurde. Trotz seiner Hinrichtung haben sich seine Anhänger nicht zerstreut, sondern mit großem persönlichen Einsatz und Erfolg bezeugt, dass er auferstanden sei. b) Der Glaube der Christen und das Neue Testament ruhen daher auf dem Glauben des Volkes der Juden auf. Die Heiligen Schriften der ganzen Bibel (jüdische Bibel und Neues Testament) sind Dokumente historischer Erfahrung und ihrer Deutung. Juden und Christen glauben, dass Gott in der Geschichte wirkt. c ) Der Text des Neuen Testamentes ist im Vergleich zu anderen antiken Texten sehr gut dokumentiert und kann im Wesentlichen zuverlässig als Text gelten, wie er ca. zwischen 50 und 100 nach Christus verfasst wurde. d) Die Evangelien sind vier einander ergänzende Texte, in denen die junge Kirche zuverlässig das Zeugnis der Apostel widergegeben gefunden hat. Ein Evangelium ist nicht ein nackter historischer Bericht, sondern ist Zeugnis über die Erfahrung, dass der historische Jesus der von Gott verheißene Messias (griech: Christus, dt: Gesalbter) ist. Die Evangelien und die anderen Texte des neuen Testamentes geben ein deutliches Bild von dem Charakter, der Verkündigung, den Taten und dem Schicksal dieses Jesus. |
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| Jesus war
ein Mensch, von der Geburt bis zum Tod Die Frage angesichts der Bibel ist: War er mehr als nur ein Mensch? Es gibt andere "Evangelien" aus dem 2. Jahrhundert, die Jesus als Übermensch zeigen. Diese Texte wurden nicht in die Bibel aufgenommen, weil das älteste Zeugnis immer daran fest gehalten hat, dass Jesus ein Mensch war. War er mehr als andere große menschliche religiöse Lehrer wie z.B. Buddha und Mohammed? Diese haben sich selbst als Lehrer verstanden oder als Werkzeug, durch das Gott sein Wort den Menschen mitteilt. Für ihre Person haben sie nicht mehr in Anspruch genommen. |
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| Jesus
lebte aus einer besonderen Beziehung zu Gott In den Evangelien,
vor allem in den vielen "Ich bin"-Aussagen im Johannesevangelium
spiegelt sich dieser Anspruch Jesu: |
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Jesus
hat sein Kommen als die Erfüllung der Verheißung an Israel
verstanden "Ein Mann, der als normaler Sterblicher so geredet hätte wie Jesus, wäre keineswegs ein bewunderter religiöser Lehrmeister gewesen. Er wäre entweder ein Schlafwandler, ein Verrückter, ..- oder er wäre der leibhaftige Satan. Wir müssen uns entscheiden. Entweder war und ist dieser Mann der Sohn Gottes oder ein Verrückter oder etwas noch Schlimmeres ... aber lassen wir doch bitte nicht diesen herablassenden Unsinn gelten, dass er ein gewöhnlicher Sterblicher in der Rolle eines großartigen Lehrers gewesen sei. Diese Möglichkeit hat er uns nicht gelassen. Er hatte sie niemals beabsichtigt." C. S. Lewis |
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Die Jünger
sind Zeugen (griech.: Märtyrer), die mit ihrem Leben bezeugen, was
sie erfahren haben Christi Auferstehung
und die Folgen: |
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Fragen für das Gespräch in den Kleingruppen: Was war Ihr Verständnis von Jesus Christus vor dem heutigen Vortrag? Was halten die Menschen im allgemeinen von Jesus? Was würden Sie empfinden, wenn Sie eine Chance hätten, ihn zu treffen? Welche Bedeutung hat das Zeugnis anderer Menschen über Jesus Christus für Sie? Wenn Jesus der Sohn Gottes ist, was bedeutet das dann für Sie? Wie stehen Sie zu der Aussage: "Christ zu werden ist ein blinder Sprung ins Ungewisse". |
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Kontakt: P. Martin Löwenstein(email)