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Die Feier der Messe beginnt
mit dem Einzug des Priesters (und gegebenenfalls der anderen, die in
der Liturgie eine besonder Aufgabe haben: Lektoren, Kommunionhelfer, Akolythen).
Weil im Mittelalter die meisten Kirchen zunächst Klosterkirchen und die
Mönche schon vor der Messe im Altarraum versammelt waren, ist über
Jahrhunderte der Einzug in der Messe wenig betont gewesen. In der frühen
Kirche hingegen war die Sakristei gewöhnlich im Eingangsbereich
nicht neben dem Altarraum. Vom Eingang her tritt der Priester (zusammen mit
den anderen Mitwirkenden) stellvertretend für die Gemeinde zum Gebet vor
Gott. Es gibt auch die alte Tradition wonach sich der Priester erst in der Kirche
ankleidet: Er kommt aus der Mitte der Gemeinde und übernimmt
nun das liturgische Amt.
Der Einzug mit dem begleitenden Lied ist also das Hintreten vor Gott, eine Bewegung
hin zum Altar, der Christus symbolisiert und mit einer Verbeugung oder gar dem
Altarkuss begrüßt wird.